Gaby Peters  
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Ausgangsbasis des Schaffensprozesses von Gaby Peters ist die Bewegung von Objekten oder Maschinen. Für frühe Videoarbeiten verwendete sie mehrfach automatisierte Spielzeuge, die, in ihrem eigentlich vorprogrammierten Verhalten, die Illusion eines menschlichen Faktors erzeugen. [ ... ] Ihre perfekt ausgearbeiteten Maschinen zeigen sich mit einer minimalistischen Formensprache als eigenständige Werke, die autonome Kunstobjekte, aber auch nihilistische Maschinen ohne Output sind. In ihnen verliert sich das gängige Verständnis von Maschinen als zweckgebundenen, funktionalen und nutzbringenden Apparaten im Absurden. [ ... ] Andere Apparaturen der Künstlerin sind reduzierter und fragmentarischer – sie wirken wie dreidimensionale Skizzen im Raum. Diese unterschiedlichen Arbeitsansätze zeigen die Diversität im Œuvre der Künstlerin: von den vermenschlichten mechanischen Spielzeugen, über die sich verweigernden Maschinen, hin zu skizzenhaften Prototypen: Der Gegenstand der künstlerischen Befragung ist das technisch konstruierte Objekt in seiner Beziehung zum Menschen.
Arne Reimann, Publizist / Kurator

"Auf spielerische und zugleich poetische Art versetzt Gaby Peters nicht nur die Dinge in ihren mechanischen Installationen, sondern auch die Gedanken der Betrachter in Bewegung. Die Auseinandersetzung mit Maschinenmythos, Funktionalität, Produktion und Konsum, die in ihren Werken zum Ausdruck kommt, thematisiert in treffender Weise den Objektzauber, der unseren Alltag umgibt, und steht für zeitgeschichtliche Aktualität."
Alexandra Orth, Stadtmuseum Simeonstift Trier

Texte:

Dr. Elisabeth Dühr // Laudatio zum Robert Schuman Preis // 2015


Alexandra Orth // Katalogtext zum Robert-Schuman-Preis // 2015


Arne Reimann // Begrüßung zur Einzelausstellung *Forgotten Funhouse* // 2014

Stefanie Matjeka // Text zur Einzelausstellung *gamification*// 2014

Samira Yildirim // Text zur Ausstellung *Office 152* // 2013


James Hutchinson // Meine Nase hat keinen Hund
Text zum Katalog "still confused but on a higher level" // 2012


Dr. Peter Schmieder // Eröffnungsrede zur Ausstellung "still confused but on a higher level"
// 2012

Claudia Nussbauer (Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW) // Laudatio zum EMA(Economy meets Art)-Preis // 2012

Susanne Schulte // Laudatio zum DEW21-Kunstpreis
Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit, Münster
// 2011

Dieter Kiessling // Allgemeiner Text über die Arbeiten von Gaby Peters // 2009

Michael Pohl // Initialraum, Münster // 2007


Katalog-Download (2012):

Gaby Peters
still confused but on a higher level
Katalog zur Preisträgerausstellung des DEW21-Kunstpreises im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund
(3.1MB)